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Die wichtigsten Infos & Tipps aus der Finanzwelt

Forex Trading & Binäre Optionen Trading

Wer das Forex Trading lernen möchte, muss sich zunächst die grundlegende Funktionsweise von Forex-Märkten vor Augen halten. Vielfach kolportiert wird die ungeheure Liquidität auf diesem Markt der Währungen, auf dem börsentäglich zwischen vier bis fünf Billionen US-Dollar umgesetzt werden, doch die Liquidität ist nicht das einzige bemerkenswerte Merkmal.

Sie führt zwar zu teilweise raschen und deutlichen Bewegungen, die diejenigen auf dem Aktien- und Anleihemarkt deutlich übersteigen können, doch ähnliche Bewegungen gibt es beispielsweise auch beim Gold. Wichtiger erscheint auf dem Forex-Markt die Art der Bewegungen, die grundsätzlich in Swings verläuft.

Bewegungsmuster beim Forex Trading lernen

Die Bewegungsmuster an den Aktien- und Rohstoffmärkten sind trotz der zeitweise chaotischen Bewegungen von mittelfristigen Auf- und Abwärtstrends mit Rückschlägen gekennzeichnet. Währungspaare hingegen, die auf dem Forex-Markt gehandelt werden, bewegen sich in Auf- und Abschwüngen (Swings), die sich fraktal in große, mittlere und kleine Swings unterteilen. Das ergibt sich aus den fundamentalen Grundlagen der Forex, denn eine Währung dürfte nur äußerst selten gegen eine andere Währung komplett an Wert verlieren.

Eine Aktie hingegen kann komplett gegen einen kaum wahrnehmbaren Wert sinken, bis das Unternehmen schließlich Insolvenz anmeldet und seine Aktien wertlos werden. Ebenso kann eine Aktie praktisch über Jahre und Jahrzehnte grenzenlos im Wert steigen. Das gibt es bei Währungen nicht. Wer Forex Trading lernen möchte, muss diese Tatsache im Hinterkopf behalten.

Forex Trading lernen: die wichtigsten Strategien

Es gibt einige Handelsstrategien, um mit Swings umzugehen. Sie bestehen beispielsweise darin, an den vermeintlichen Tief- und Hochpunkten eines temporären Swings mit Calls (Tiefpunkt) und Puts (Hochpunkt) einzusteigen, um die nachfolgend erwartete Bewegung mitzunehmen. Zwischenzeitlich können genau wie im Aktien-, Index- und Rohstoffmarkt Trends, an Konsolidierungen auch Breakouts gehandelt werden.

Einige Experten schaffen es, im Forex-Markt die Reversals zu handeln, was allgemein als hohe Kunst gilt. Beim Studium dieser Strategien sollte prinzipiell beachtet werden, dass sich eine bloße Kopie dessen, was ein Trader beherrscht und publiziert, durch andere Trader nicht unbedingt eignet. Zum Forex Trading lernen gehört auch das Finden einer eigenen Strategie, die strikt von mehreren Faktoren abhängt:

  • den eigenen Zeit- und Kapitalressourcen
  • der eigenen Risikoaversion
  • der persönlichen Technik-Affinität und dem entsprechenden Einsatz von Hilfsmitteln wie Indikatoren oder gar Expert Advisors
  • den persönlichen Kapitalzielen inklusive des Willens (oder Nicht-Willens) zur Kumulation

Während die ersten drei Punkte in jedem Trading eine Rolle spielen, verdient der letztgenannte Fakt eine nähere Betrachtung. Da sich ein Währungspaar zueinander in Swings bewegt, wird es offensichtlich sehr lang anhaltende Trends über Monate oder gar Jahre kaum geben, es sei denn, man setzt auf absolute Exotenwährungen, die in die Hyperinflation trudeln.

Für solche Währungen gibt es aber kaum derivate Handelsinstrumente. Wenn es jedoch keine langen Trends gibt, muss der Trader an der Forex mit dem alsbaldigen Ende jedes Trades rechnen, er kann nicht eine Position im Gewinn auf ultralange Sicht (darunter verstehen viele Trader schon mehrere Wochen) halten. Forex Trading eignet sich absolut als Daytrading, das Kapital wird immer wieder frei. Es kann und sollte kumuliert werden.

Die Risiken beim Online Trading nicht vergessen

Manche Trader scheuen das Risiko und möchten sehr lange Zeit mit Demo-Konten üben, um endlich die perfekte Strategie für die Forex zu finden. Das geht absolut fehl. Wer Forex Trading lernen möchte, muss alsbald echtes Geld in die Hand nehmen.

Binäre Optionen einfach erklärt

Banken und institutionelle Anleger verdienen so schon lange Geld, seit einiger Zeit ist dieses Geschäft auch privaten Tradern zugänglich: Binäre Optionen. Renditen von durchschnittlich 80 Prozent auf den Einsatz sind durchaus möglich, allerdings auch der Verlust.

Zwei Möglichkeiten beim Handel mit Binäroptionen

Wie die Bezeichnung schon sagt, befasst sich dieses Trading mit zwei Möglichkeiten: entweder steigt der Kurs eines Wertes oder er fällt. Dabei werden geringste Kursschwankungen berücksichtigt, so dass die permanenten Bewegungen der Kurse auch viele Ansatzpunkte zum Handel mit binären Optionen liefern. Der Trader wählt sich einen Basiswert aus, beobachtet den Kurs und setzt entweder auf den steigenden Kurs, indem er eine Call- oder Hoch-Option eröffnet, oder auf den fallenden Kurs mit einer Put- oder Tief-Option. Die Option kann Laufzeiten zwischen 60 Sekunden und mehreren Tagen haben – je nach bevorzugter Handelsart des Traders.

Binäre Optionen – hohe Renditen möglich

Zum Ablauf einer Option wird der dann festgehaltene Kurs des Basiswertes mit dem Eröffnungskurs verglichen: Notiert die Option im Geld, wenn der Trader richtig gesetzt und damit gewonnen hat, kann er rund 80 Prozent Gewinn auf seinen Einsatz realisieren. Im Gegenzug steht natürlich der Totalverlust an, wenn er mit seiner Prognose falsch lag und die Option aus dem Geld notiert. Bei einigen Online-Brokern wird bei Verlusten zumindest ein Teil des Einsatzes zurückerstattet. In seltenen Fällen notiert eine Option am Geld, d. h. der Anfangskurs entspricht exakt dem Ablaufkurs und der Einsatz bleibt erhalten.

Hohe Renditechancen, aber auch hohe Risiken

Naturgemäß kann ein Trader seinen Einsatz, bis auf eine eventuelle Rückerstattung, verlieren. Auf der anderen Seite können aber Renditen um die 80 Prozent und mehr generiert werden. Wichtig für den Erfolg sind daher Übung und Training auf der ausgewählten Plattform, Konzentration und Selbstdisziplin. Wer sorgsam mit seinem Geld umgeht und einen kühlen Kopf bewahrt, kann mit Binären Optionen durchaus schöne Gewinne realisieren.