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Die wichtigsten Infos & Tipps aus der Finanzwelt

Studienkredit aufnehmen leicht gemacht

Studienkredit aufnehmen

Studienkredit aufnehmen

Je knapper das Geld, desto schwieriger ein Kredit. Das gilt auch und gerade für Studenten: Die meisten Studierenden erhalten bei fast keiner Bank Ratenkredite. Sie müssen sich mit überschaubaren Dispokrediten, Revolving Cards oder speziellen Studiendarlehen abfinden.

Um einen Ratenkredit zu erhalten, ist in der Regel ein monatliches Nettoeinkommen in Höhe von mindestens 1.000 Euro erforderlich. Dabei muss es sich um pfändbares Einkommen handeln. Unterhalt von den Eltern und Bafög zählen nicht. Vor allem in den unteren Semestern erfüllt nur eine Minderheit der Studenten diese Anforderung.

Leichter sind Dispokredite für Studenten erhältlich. Je nach Bank sind 500 bis 1000 Euro Kreditrahmen ohne weitergehende Einkommensprüfung möglich. Bedingung ist meist lediglich, dass regelmäßig Geld auf dem Konto eingeht. Dabei kann es sich ruhig um Unterhalt oder Bafög handeln. Vor allem Filialbanken stellen auch größere Kreditrahmen bis 2.000 oder sogar 3.000 Euro zur Verfügung, wenn das Konto länger dort geführt wird und etwas höhere Eingänge vorhanden sind.

Revolving Cards für Studenten eine Schuldenfalle

Der leichteste Zugang zu Krediten besteht für Studenten in Revolving Cards. Das sind Kreditkarten mit echtem Kreditrahmen und integrierter Teilzahlungsfunktion. Bei vielen Anbietern werden Kreditrahmen im Bereich von 1.000 bis 2.000 Euro auch ohne Einkommensprüfung an Studenten vergeben. Voraussetzung ist neben einer Immatrikulationsbescheinigung eine saubere Schufa-Auskunft.

Die Kreditrahmen werden auch für Studenten recht zügig erhöht, wenn ausreichend hohe Umsätze vorliegen und alle Rechnungen pünktlich bezahlt werden. Studenten können ihren finanziellen Spielraum auf diese Weise mitunter über ihre Verhältnisse hinaus ausweiten. Wer von dieser Möglichkeit Gebrauch macht, befindet sich allerdings mit einem Bein in der Schuldenfalle.

Die Zinssätze von Revolving Cards liegen im Bereich von 15 bis 20 Prozent. Das gilt zumindest für die Angebote, die für Studenten leicht erhältlich sind. Der Tilgungsmodus sieht vor, dass monatlich 1,5 bis 5 Prozent des jeweils offenen Saldos getilgt werden müssen. Wer Gefahr läuft, über seine Verhältnisse zu leben, kann so rasch einen beträchtlichen Schuldenberg aufbauen.

Die zinsgünstigste Lösung für studentische Finanzprobleme sind Studiendarlehen. Auch wenn private Banken seit einigen Jahren in das Segment drängen, bietet die bundeseigene Kreditanstalt für Wiederaufbau nach wie vor die günstigsten Konditionen. Ein Befreiungsschlag ist mit Studienkrediten nicht möglich: Die KfW sieht anstelle einmaliger Beträge monatliche Auszahlungen von maximal 650 Euro vor.


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