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Die wichtigsten Infos & Tipps aus der Finanzwelt

Aktien: So setzen sich die Kosten zusammen

Kosten & Gebühren bei Aktien

Kosten & Gebühren bei Aktien

Eine allgemein akzeptierte Form der Geldanlage ist der Ankauf von Aktien. Der Geldanleger erwirbt beim Kauf einen Anteil an einer Firma, die eine Aktiengesellschaft bildet. Dieser Anteil wird auch “verbrieftes Anteilsrecht” genannt. Aktien werden an Börsen gehandelt – der DAX (Deutscher Aktienindex) zählt die 30 bedeutendsten Unternehmen in der Bundesrepublik auf, ähnlich wie dies der “Dow Jones” in der USA (bezogen auf US-amerikanische Unternehmen) leistet. Welche Chancen sind nun gegeben, dass eine Aktie sich im Wert steigert?

Für den Fall, dass der Kurs einer erworbenen Aktie steigt, erhöht sich ebenfalls auch der angelegte Vermögensanteil. Dies wird als “Kurssteigerung” bezeichnet.

Ein Aktionär verdient jedoch nicht nur an einer Kurssteigerung. Sondern ebenfalls kann es vereinbart werden, dass jährlich Dividenden an ihn ausgezahlt werden. Hierbei handelt es sich um die Anteile des Jahresgewinns, welche das Unternehmen an die beteiligten Aktionäre verteilt. Da die Dividende nun jeweils pro einzelner Aktie berechnet wird, kann sich auch ein Gewinn für den Aktionär ergeben, ohne dass sich der Kurs an der Börse steigert. Ergeben sich keine Gewinne, werden unter Umständen auch keine Dividenden ausgezahlt.

Hinweise über das Risiko bei Aktien

Ein Anleger, der in Aktien investiert, läuft immer Gefahr, dass die Kurse der jeweiligen Aktiengesellschaft fallen – und dies trotz der Tatsache, dass in der Vergangenheit ein positiv verlaufender Aktienkurs verzeichnet werden konnte. Denn sichere Vorhersagen über zukünftige Börsenentwicklungen lassen sich zu keiner Zeit treffen. Ebenfalls ist es möglich, dass ein glatter Konkurs des beteiligten Unternehmens sich ereignet.

Welche Gebühren sind mit Aktiengeschäften verbunden?

Auch wenn Online-Direktbanken es ermöglichen, dass Kunden keine Depotgebühren zahlen müssen, um ein Konto für den privaten Aktienhandel zu eröffnen, so sind doch auch weiterhin bestimmte Kosten zu beachten – diese ergeben sich grundsätzlich bei jedem Aktienkauf. Völlig kostenfrei kann nicht mit Aktien gehandelt werden (auch wenn dies durch Werbung zuweilen missverstanden werden könnte). Die entstehenden Kosten verteilen sich auf folgende Posten:

  • den als “Grundpreis” bezeichneten Betrag. Jeder Verkauf oder Kauf einer Aktie wird mit einer feststehenden Gebühr berechnet. Es ist dies kein hoher Betrag (man rechnet grob gerundet mit etwa fünf Euro).
  • die sogenannte “Orderprovision”. Eine solche Gebühr ist davon abhängig, wie viele Aktien auf einmal von demselben Aktionär erworben werden – jeder Anbieter kann hier einen anderen Prozentsatz der Gesamtorder als Provision hinzu berechnen.
  • schließlich die “Börsengebühren”. Kosten wie diese entstehen dadurch, dass ein Börsenmakler seine “Courtage” berechnet. Diese wiederum hängt vom Ort des Börsengeschehens, also vom Ort des konkreten Aktienerwerbs ab.

Ein Aktienanleger kann entweder persönlich (bzw. per Telefon) entsprechende Geschäfte durchführen lassen – oder aber er beantragt dies über das Internet. Die elektronische Börse hat den Namen “XETRA” (Exchange Electronic Trading).

Wie viel kann das Aktien kaufen kosten?

Ein Aktienpreis kann nach dem sogenannten “Kurs-Gewinn-Verhältnis” (KGV) beurteilt werden. Der KGV besagt, in welchem Verhältnis der aktuelle Kurs einer Aktie zu den Gewinnereignissen in einem Unternehmen steht. Kurz gesagt: Der Betrag des bezifferbaren Gewinns wird hier geteilt durch die Menge der Wertpapiere. Ausgehend von diesen Zahlen kann ein Aktionär persönliche Gewinnerwartungen für ein nächstes Geschäftsjahr treffen und somit auch eine Gesamtsumme seiner Gebühren abschätzen.


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